Mrz 132009
 

Splitter von der Tagung

Personal learning environments in der Schule

am 13.03.09 in Arth-Goldau (Schweiz)

Splitter eines Vortrages von Michael Kerres (Uni Duisberg/Essen):

Findet Lernen nicht eher außerhalb von bestehenden Lernplattformen statt?

Wie können Lernmanagementsysteme und personal learning environments schlau kombiniert werden?

Wäre es möglich,dass moderne LMS eher die Form von RSS-Readern haben?

Neue Entwicklungen in Schule und damit einhergehende Veränderungen auch des Kollegiums werden nicht mehr über Fortbildungen sondern nur noch über Schulentwicklung zu leisten sein…

Wenn beim Lernen immer Fehlergemacht werden dürfen (und müssen!) – wie steht es da mit dem Konflikt: „Nutzung des Internet“ vs. „Privatheit“?

Der Vortrag wird demnächst im Netz verfügbar sein.

Nov 152008
 
soviel zum Thema…
und das ausgerechnet von einem Mitglied von Die Linke! Da hat Herr Heilmann wohl was nicht verstanden…
Hier ein Artikel von:

http://www.tagesschau.de/inland/heilmann100.html

Linke-Abgeordneter sieht “falsche Tatsachenbehauptungen”

Politiker löst mit Wikipedia-Sperrung Empörung aus

picture-alliance/ dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Der Linken-Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann ließ den Zugang zu wikipedia.de sperren. ]
Wer derzeit die deutschsprachige Ausgabe des Internet-Lexikons Wikipedia besuchen will, wird unter der Domain “www.wikipedia.de” nicht fündig. Stattdessen erkärt ein Hinweis den Nutzern, dass der Politiker Lutz Heilmann, der für die Partei Die Linke im Bundestag sitzt, beim Landgericht Lübeck am 13. November 2008 eine einstweilige Verfügung gegen den Domain-Inhaber Wikimedia Deutschland e.V. erwirkt habe.

Wikimedia Deutschland darf nicht auf die eigentlichen Inhalte des Online-Lexikons weiterleiten, so lange dort bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann verbreitet werden. Wikimedia Deutschland kündigte Widerspruch gegen den Beschluss des Landgerichts an.

Politiker: “Falsche Tatsachenbehauptungen”

Der in Lübeck wohnende Heilmann erklärte gegenüber dem Onlinedienst Heise.de, dass in dem Wikipedia-Artikel zu seiner Person “falsche Tatsachenbehauptungen, die geeignet sind, meinen Ruf zu schädigen” gemacht würden. Er habe auch gegen drei Autoren des Artikels Strafanträge gestellt. “Wenn die falschen Behauptungen verschwinden, werde ich die Einstweilige Verfügung sofort außer Kraft setzen”, sagte Heilmann, selbst Jurist, gegenüber Heise.

Screenshot Wikipedia.de [Bildunterschrift: Keine Inhalte unter dieser Adresse: Ein Hinweis unter der Adresse www.wikipedia.de informiert, dass die Weiterleitung auf das Lexikon unterbrochen ist. ]

Vorgehen sorgt für Echo im Web

Der betreffende Artikel über Heilmann ist allerdings unverändert abrufbar: Alle Artikel der deutschsprachigen Wikipedia liegen ohnehin auf Server der Wikimedia Foundation in den USA und sind unter der Adresse de.wikipedia.org weiter erreichbar.

Zugleich hat Heilmann mit seinem juristischen Vorgehen vermutlich genau das Gegenteil von dem erreicht, worum es ihm ging: Wikipedia-Nutzer ärgerten sich über die in seinem Namen erwirkte Sperrung. Die allermeisten Surfer dürften erst dadurch auf die auf Heilmann und die von ihm “als falsche Tatsachenbehauptungen” bezeichneten Äußerungen aufmerksam geworden sein. Online-Medien und Weblogs berichteten über die Sperrung. In Foren und Weblogs disktuierten Internet-Nutzer über Heilmanns Vorgehen und die Vorwürfe, die mögliche Stasi-Verwicklungen und das Privatleben Heilmanns betreffen sollen. Gegen dieses Web-Echo wird Heilmann kaum vorgehen können – es bleibt auf absehbare Zeit bei der Suche nach seinem Namen im Internet erhalten. Heilmanns eigene Internet-Seite ist offenbar unter erhöhtem Nutzer-Interesse zusammengebrochen.

Nov 112008
 

Erst diese Vorfreude auf das Seminar heute. Uni. Herrlich.

Und wie jedes Mal: Ich gehe zufrieden nach Hause.

Es ist nicht immer nur der Inhalt der anderthalb Stunden, die dafür sorgen. Aber alles zusammen.

Heute – auch wie jedes Mal – viel zu viele Gedanken mitgebracht, die noch zu Ende gedacht werden müssen. Vorerst werde ich diese – der Thematik wegen in jeweils eigene Artikel gepackt – hier loswerden. Sie folgen gleich.

Dass ich meine Gedanken zu einem Seminarbeitrag nur demjenigen, der diesen Beitrag hielt, gemailt und nicht in den Raum gestellt habe, war natürlich nicht produktiv für das Seminar. Ich hatte aber noch nicht so fertig gedacht, dass das für die Öffentlichkeit annehmbar gewesen wäre. Ich mag halt keine halben Sachen. Vielleicht werde ich meine Gedankensplitter später etwas klarer formulieren können, dann stelle ich sie in den Raum. Aber ich finde, auch in einem Seminar „Medien & Bildung“ muss es möglich sein, sich nicht öffentlich zu äußern. Sowohl in der realen wie der virtuellen Welt bedarf es so mancher Nischen. Angesichts der größeren Öffentlichkeit in der virtuellen Welt hier vielleicht noch viel mehr Nischen…

Mitgenommene Fragen:

  • Ist CommSy wirklich eine Community?

  • interessant: „learning community“ oder „learning in community“? Und: Wer lehrt und wer lernt in communities?

  • Ergibt sich der Nutzen von life nicht erst während der Nutzung durch die Nutzung? Und was würde Flusser zu dem „Werkzeug“ life sagen?

  • Noch nachdenken: Subjekt — Objekt — Projekt

Das nächste ist ein wahrscheinlich sehr interessanter Link, auf den mich Ralf verwiesen hat – dazu später mehr in diesem Blog.

Aus der Schule vielleicht noch so viel: Eine Fortbildung für unser Kollegium, die in der letzten Woche stattfand, hat insgesamt gute Rückmeldungen bekommen. Und ich habe endlich den noch fehlenden Master fertig eingerichtet. Außerdem sind die letzten Bestellungen soweit vorbereitet. Und ich freue mich schon riesig aufs Wochenende, an dem eine Kollegin und ich ein wenig an unseren wunderbaren Rechnern basteln… Juhu!!!

Nov 112008
 

Die Meinungen und Erfahrungen hier sind sehr unterschiedlich. Ich hatte im letzten Semester gemeinsam mit 2 Studentinnen sehr gute Erfahrungen gesammelt, weil wir uns zu dritt im Chat unseres Projektraumes befanden, dabei Dateien hoch- und runterluden, und im Ganzen recht gut darin arbeiten konnten.

Eine Begründung, warum ich den SchulCommSy auch an Grundschulen etablieren möchte, trotz aller Möglichkeiten, die Blogs etc. bieten, liefere ich an dieser Stelle noch nach. Vorab nur Stichworte: Geschützter Raum. Möglichkeiten der Öffnung (sowohl ganz offen als auch für bestimmte festgelegte Personenkreise). Übung für spätere ganz offene Räume. Bewegung innerhalb virtueller Räume üben. Erlernen von Hoch- und Runterladefunktionen. Einführung in das e-learning sowohl gesteuert von LehrerIn als auch in Gruppen. …

Nov 112008
 

Ich sagte zum Schluss, dass ich aufpassen muss, nicht im Meer des Web zu ertrinken angesichts der vielen guten Websites, Blogs etc., die für mich, meine Arbeit, meine mögliche Promotion von Wichtigkeit sein könnten. Zwischenzeitlich hatte sich dieses Gefühl etwas abgeschwächt, weil ich Halt an vorhandenen Strukturen gefunden hatte. Heute war es wieder sehr stark.
Nun, aber auch hier: Wenn ich erst ganz genau weiß, wonach ich suche, wird mir dies leichter fallen. Hoffe ich.

Nov 112008
 

Wie kann ich, die ich mich „Freundin von open-source-Projekten“ nenne, dagegen sein, den Medienentwicklungsplan (MEP) unserer Schule – wie gewünscht – zu kopieren bzw. per Mail zu verschicken? Aber muss ich aufgrund meiner Erfahrungen nicht davon ausgehen, dass sich mit diesem MEP gar nicht auseinandergesetzt wird sondern nur Teile entnommen und anderswo reingetan werden? Würde das den entsprechenden Schulen denn Nutzen bringen?

Aufgrund welcher Erfahrungen sage ich das? – Solange …

  • … es noch KollegInnen gibt, die ihren Unterricht vorbereiten, indem sie Material aus dem Internet ausdrucken (nicht etwa runterladen, um es zu verändern oder zu verbessern oder an die eigenen Schüler anzupassen! – und dann auch noch s/w!) [also genau das tun, was andere LehrerInnen krampfhaft mittels Medienerziehung bei den Kindern zu verhindern suchen, nämlich sich vom Web sagen zu lassen was man sucht - anstatt dem Web mitzuteilen was man sucht], den Unterricht also aufgrund vorhandener Internetressourcen „vorbereiten“ – solange kann ich nicht davon ausgehen, dass ein online gestellter MEP als Ausgangspapier für konstruktive Debatten genutzt wird.

  • … es noch in Hamburg politisch gewollt ist, dass LehrerInnen aufgrund des Lehrerarbeitszeitmodells (was ja mittlerweile kein Modell mehr ist) über keinerlei Zeit noch Kraft verfügen, sich – noch dazu außerhalb der vorgesehenen sog. F-Zeit! – mit den Hintergründen ihres täglichen Tuns zu befassen und dieses möglicherweise auch mal zu hinterfragen,

  • … einem noch Kommentare entgegenfliegen, dass ein solches Papier wie unser MEP zu dick sei, zu viel Theorie drin ist (dabei ist in unserem noch nicht mal viel drin), dass es eher praktikabel, praktisch, auf die Praxis bezogen sein soll etc. – solange kann ich nicht hoffen, dass sich auch außerhalb der Beantragung von Geldern und Anschaffungsplanung mit unserem MEP auseinandergesetzt wird.

Wie könnte man das lösen? Ins Netz stellen, aber nur runterzuladen bei Registrierung? Immerhin könnte ich auf diese Weise potentielle Mitdenker für die Beschäftigung mit Medienentwicklungsplanung gewinnen… Oder Bitte um Beteiligung im Blog? Oder in einem extra Blog? In einem CommSy-Raum?

Nov 072008
 

Ob Planung von E-Learning, ob Medientechnische Grundlagen, oder ob Kommunikation im Internet – hier gibt es verschiedene Kurse zur Auswahl (kostenlos, Registrierung erforderlich), deren Besuch für LehrerInnen (besonders jene, die sich gerade erst mit Neuen Medien im Rahmen ihres Unterrichts auseinanderzusetzen beginnen) lohnenswert ist:

http://www.letuo.de/WebObjects/Lehrer-Tutorials.woa/cms/1075435/Online-Kurse.html

Nov 062008
 

Im Rahmen des SocialLearningSummit hat Steffen Büffel dieses interessante Interview mit Martin Riemer (Weblogs an die Schulen) geführt.
(Dieses Video habe ich bei http://www.loveitorchangeit.com/
gefunden.)


SLS08-Videointerviews: Martin Riemer – “Der Grundschulblogger” from Steffen Bueffel on Vimeo.

Martin Riemer arbeitet als “Externer” an der Berliner Hausburgschule, wo er mit Grundschülern bereits zahlreiche Blogprojekte erfolgreich durchgeführt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt hat. Aktuell ist eines der Schülerblogs sogar für einen Preis nominiert. Im Interview erzählt er über seine Erfahrungen als “Grundschulblogger” und welchen Lern- und Lebenseffekt das Bloggen für seine Schüler hat.

Nov 022008
 

Jetzt habe ich genug ausprobiert und gebastelt, um den großen Schritt zu wagen:

Ich werde heute herumposaunen, dass dies mein offizielles Weblog ist.

Zuvor hatte ich (manche wissen es) einen Versuch gewagt. Der war auch nicht so schlecht. Aber dann machte mich Daniel Röhe (ein Lehrerkollege) http://www.roehe.de/ darauf aufmerksam, dass es ja edublogs gibt. Und nun bin ich hier.

Ich bin nun natürlich sehr gespannt, was jetzt für Kommentare kommen…

Bei der Gelegenheit kann ich ja gleich mal eine Frage an erfahrene Blogger stellen:

Wenn ich, wie hier, CommonCraftShow-Videos einbette: muss/sollte ich jeweils Trackbacks dazustellen? Ehrlich gesagt, bin ich soweit noch nicht vorgedrungen, wie das geht…

So, bis bald!

Anja.

 Posted by at 00:56